Arbeitsbesuch in den Niederlanden

Montag halb 10 in Tilburg/NL, wir fragen beim Pförtner  nach der „personeelskamer“ und werden von einer freundlichen Lehrerin in einen großen  Raum mit bunten Sitzecken, Barhockern und einer Kochnische  geführt.  Personalzimmer und nicht Lehrerzimmer  heißt dieser Ort, wie uns später erklärt wird,  … weil hier alle Mitarbeiter der Schule willkommen sind, egal ob Hausmeister, Direktor, pädagogische Unterstützer oder Lehrer. Man merkt dem Ort und den Menschen an, dass sie am Dialog interessiert sind. Es wirkt sehr einladend.

poster am klassenzimmer

Drei E.U.LE.-Trainer und ein Schulleiter haben die Partnerschule in Tilburg/NL und das APS-Institut in Utrecht besucht. Thema war: Schulentwicklung. Wie kann es gemeinsam gelingen,  Schule nachhaltig zu entwickeln.  Schwerpunkte des ersten Besuchstages waren das Schüler-Portfolio – eine spezielle Entwicklung dieser Schule und das Training von Kompetenzen.  Wir haben vor Ort Unterricht besucht und reflektiert.

im gespräch über schule

Großes Interesse haben die niederländischen Kollegen am Konzept des Verständnisintensiven Lernens als einen Ansatz zur Unterrichtsplanung und -reflexion. In den darauffolgenden Tagen sind wir bei der gemeinsamen Konzeptentwicklung einen großen Schritt voran gekommen. Ziel ist es, die Stärken des niederländischen Schulentwicklungsansatzes mit den Stärken des Unterrichtsentwicklungsansatzes vom Verständnisintensiven Lernens zu verbinden.

beratung im aps

Im September sehen wir uns wieder – diesmal in Jena – und bis dahin haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Konzeption  zu Papier zu bringen, auf deutsch, niederländisch und schließlich auch in englisch.

Während unseres gesamten Aufenthalts in den Niederlanden war die Fußball EM und das Spiel (NL-D)  am Mittwoch ein großes Thema. Wir wurden nicht nur in den Gaststätten nach unserer Prognose gefragt.

 

 

 

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