Workshopreflexion: Systemaufstellung

Eine Reflexionsmethode für besondere, kritische oder auch irritierende Unterrichts- und Schulsituationen kennenzulernen und selbst auszuprobieren war das Ziel unseres Workshops mit Beate Jaquet (Diplom-Supervisorin am Institut SINN).
Die Methode der Systemaufstellung kannte ich bereits aus anderen Zusammenhängen. Dass sie den ganzen Körper und den Geist beansprucht auch. Aber dass sie diesmal so intensiv und fast körperlich schmerzhaft werden würde, hatte ich nicht geahnt. Die Erkenntnisse daraus waren verblüffend.
Zwei Aufstellungen habe ich so miterlebt und regelrecht durchlebt. Die von den Teilnehmern vorgeschlagenen Themen bezogen sich hauptsächlich auf zwischenmenschliche Beziehungen in ihrem Kollegium, weniger auf Probleme mit Schülern. Aber das bestätigt nur meine Überzeugung, dass wir als Pädagogen ebenso wie unsere Schüler soziale Wesen sind und die Stärkung der Gruppe brauchen. Es ist uns ein Grundbedürfnis, in positiven Beziehungen zueinander Anerkennung und Wertschätzung zu erleben und zu gestalten. Aber manchmal fällt es uns schwer, das Verbindende zwischen verschiedenen Positionen oder Interessen zu sehen. Die Methode der Systemaufstellung kann dabei hilfreich sein.

Wer Lust darauf hat, weiter systemisch mit Beate Jaquet zu arbeiten, hier einige Links und Angebote:

– Das SINN – Systemisches Institut Naumburg von Beate Jaquet
– eine Fortbildung zusammen mit Günter Schricker zum Thema „Wie Führung gelingt„- eine Fortbildung ebenfalls mit Günter Schricker zum Thema „Kollegium, Team und Leitung
– die Informationen zum nächsten Kongress der Gesellschaft für systemische Pädagogik

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