Aktuelles und Projektseiten

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Konferenz „VORSTELLUNGEN BILDEN“

Vom 6.- 8.10.2016 wird auf der Imaginata eine spannende Konferenz mit sehr interessanten Mitwirkenden und einem reichhaltigen Programm stattfinden.

Mehr Informationen auf der Homepage der Imaginata

Zum Anliegen der Konferenz schreiben Peter Fauser und Gundela Irmert-Müller:

Herausgefordert und eingeladen von Dr. Eva Madelung und Robert Bosch, haben wir uns 1990, also vor einem guten Vierteljahrhundert, aufgemacht, das „imaginative Lernen“ zu erkunden und zu entfalten. Die Bedeutung der Imagination, der Vorstellungskraft, des Vorstellungsdenkens für das menschliche Lernen, für die Kultur und für das Zusammenleben von Menschen ist seitdem eine Hauptquelle und ein Hauptgegenstand unseres pädagogischen Denkens und unserer pädagogischen Arbeit. Diese Arbeit wird von Anbeginn durch eine in Qualität und Beständigkeit einzigartige Weise von der Heidehof Stiftung begleitet und gefördert – damals noch Stiftung für Bildung und Behindertenförderung. Viele Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft und Schule, aus Theorie und Praxis und aus den Künsten haben uns über die Jahre begleitet, uns neue Ideen und Sichtweisen eröffnet, mit Impulsen angestoßen, zu selbstkritischem Nachdenken veranlasst und durch all dies sehr bereichert.

Um das fachliche Gelände zu erkunden, veranstalteten wir über die Jahre mehrere Tagungen, Symposien, Konferenzen – jeweils mit VertreterInnen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen und Praxisfelder.1995 wurde die IMAGINATA geboren, die sich dieser Aufgabe ganz gestellt hat: im Bereich der naturwissenschaftlichen und Wahrnehmungsphänomene durch den Stationenpark, in vielen anderen Bereichen durch ein Veranstaltungsprogramm, das jährlich zu einem bestimmten Thema komponiert wurde: in Gestalt von Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen, Diskussionen, Kinderveranstaltungen, – immer begleitet von der Frage: Was machen wir mit unseren Vorstellungen, was machen unsere Vorstellungen mit uns? Welche sind immer schon da? Kann man alte durch neue ersetzen?

So wie es in den vergangenen 20 Jahren mehrere „Zwischenlandungen“ gegeben hat, so wollen wir auch mit dieser Tagung  die Reise nicht beenden -, auch wenn dieser Eindruck entstehen könnte, denn wir – Gundela Irmert-Müller und Peter Fauser – werden uns im Laufe des nächsten Jahres aus den verantwortlichen Funktionen in der Imaginata verabschieden. Es entspräche aber so ganz und gar nicht unserem Vorstellungsdenken, aus diesem Anlaß eine „Abschlusstagung“ zu veranstalten. Denn für das Lernen, das Verstehen, die pädagogische Arbeit gibt es keinen Schlusspunkt – erst recht nicht für die Imagination. 2005 haben wir einen der atemberaubenden Sätze unseres Hauspatrons Schiller aus den Briefen über die ästhetische Erziehung zitiert, der dies im unvergleichlich hohen Ton des Idealismus zur Sprache bringt. Sein Enthusiasmus entzündet uns noch immer:

„Auf den Flügeln der Einbildungskraft verläßt der Mensch die engen Schranken der Gegenwart, in welche die bloße Thierheit sich einschließt, um vorwärts nach einer unbeschränkten Zukunft zu streben; aber indem vor seiner schwindelnden Imagination das Unendliche aufgeht, hat sein Herz noch nicht aufgehört im Einzelnen zu leben, und dem Augenblick zu dienen. Mitten in seiner Thierheit überrascht ihn der Trieb zum Absoluten …“

Die Tagung vom 6. bis 8. Oktober 2016 ist also eine weitere „Zwischenlandung“. Ähnlich wie in 2005 wollen wir in diesem Jahr zusammen mit WeggefährtInnen und PartnerInnen darüber beraten, wohin uns der Weg geführt hat und welcher Weg künftig einzuschlagen wäre. Wir fragen: Was bedeutet Imagination in verschiedenen Feldern von Wissenschaft und Praxis? Was haben wir mit unserer Arbeit erreicht, was haben wir gelernt? Was ist aus den damaligen Ansätzen geworden? Gibt es neue Einsichten und Perspektiven über die Rolle des Vorstellungsdenkens? Ist es – im täglichen Sturmwind digitaler Bilder, Ideen, Phantasien, Zugehörigkeitsversprechen – nicht sogar schwieriger und zugleich wichtiger geworden, die Einbildungskraft, unser „letztes Heiligtum“ (Pascal Mercier) zu fördern, zu schützen, zu üben?

Jena im Mai 2016

Prof. Dr. Peter Fauser

Gundela Irmert-Müller

 

Verstehenstagung „Ent-Stören von Unterricht“

In einer freundlichen Umgebung und mit herzlichen Worten des Schulleiters wurden am 19.11.2015 die Teilnehmer der Verstehenstagung am Henfling-Gymnasium in Meiningen empfangen.

WP_20151120_08_12_48_ProDas Thema „Ent-Stören von Unterricht“ lockte über 30 Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten aus ganz Thüringen nach Meiningen.

Das Angebot war vielfältig, emotional und interessant: Eingerahmt von Theater und Musik fanden vier Workshops statt.Den Auftakt gestaltete Matthias Herold (Regie: Elke Büchner) vom MEININGER THEATER mit dem Klassenzimmerstück „Klamms Krieg“. Eine sehr bewegende und aufwühlende Darbietung!

Ein herzliches Dankeschön geht an Marlies Voigt für die tolle Organisation und Moderation und an die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse des Gymnasiums für den gelungenen Abschluss des Tages mit Theater und Gesang…einfach herrlich!

Zum Workshop “Bewegungsstörungen” (Conni Sperling)

Für mich war es leicht und erfrischend, gemeinsam Methoden und Sequenzen für Kinder und Jugendliche mit erwachsenen Lehrerinnen auszuprobieren und auszutauschen. Es wurde viel gelacht und zahlreiche Anregungen wurden mitgenommen, die man selbst im Klassenzimmer umsetzen möchte. Störungen und Missverständnisse sind hierbei erwünscht und bereichern die Unterrichtspraxis. Wieder einmal habe ich gemerkt, wie wichtig Zeit für den Austausch von Ideen ist. Mir hat es Spaß gemacht, mit Euch zu arbeiten und mit einem Lächeln im Gesicht werde ich an das Miss-Verstehen während einiger Übungen denken. Danke!

ConniWorkshop

 

 

 

 

 

Zum Workshop „Das Anti-Gewalt-Gremium = Sanktion und Prävention zugleich“ (Karla Schulze)

In meinem Workshop ging es darum, wie ein aus Lehrern und Schülern gebildetes Gremium in der Schule schnell, kontinuierlich, kooperativ und wertschätzend auf „Störer“ reagieren kann, so dass die Auseinandersetzung damit nicht nur bei den Klassenlehrern liegt. Die verwendeten Materialien stammen von einer Schulpreis-Schule aus Baden-Württemberg, der „Gemeinschaftsschule in der Taus“ in Backnang. Zum Glück verfügte ich über eigene Erfahrungen mit einem ähnlichen Modell, denn die Fragen der Teilnehmer bezogen sich auf viele Einzelheiten in der Vorbereitung und Durchführung. Sehr interessant waren Unterschiede zwischen den Schulgesetzlichkeiten Thüringens und Baden-Württembergs, die dabei zu Tage traten.

Mein Fazit: es ist eine gute Variante im Rahmen des Schulkonzeptes den Umgang mit Störungen und „Störern“ zu regeln und braucht eine intensive organisatorische Vorbereitung, die von allen Verantwortlichen gewollt sein muss.

Zum Workshop „Nie komme ich dran, wenn ich mich melde!“ (Kerstin Schröter)

Die Teilnehmer schilderten zunächst Situationen, für die sie sich wünschten, „anders“ kommunizieren zu können, weil die bisherige Art nicht dazu führte, dass sowohl Lehrer als auch Schüler ein gutes Gefühl dabei hatten und konstruktiv weitergearbeitet werden konnte. Der Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation nach M.B. Rosenberg wurde anschließend vorgestellt und in verschiedene Kontexte eingebettet. Dabei wurde die Bedeutung wertschätzender Kommunikation bis hin zur Gesunderhaltung deutlich. Nach dem Kennenlernen der Grundhaltung und der Schritte der GfK überlegten die Teilnehmer zunächst für sich, was das für ihre Situationen bedeuten könnte. Im anschließenden Austausch wurde deutlich, welche Chancen die GfK in sich birgt. Die mögliche Entlastung wurde spürbar – vor allem durch den Ansatz, mich und andere besser zu verstehen, aber auch durch den Gedanken, dass der eigene Einfluss manchmal begrenzt ist und auch ein humorvoller Blick oftmals weiter helfen kann. (Hinweis: Eine kostenlose Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation vermitteln Ihnen zum Beispiel die fünf Coachingbriefe von Olaf Hartke und Anja Palitza.)

 

Projekte als Lernchance? – Regionale Fortbildung im Rahmen des Verstehenstages der ViL-Berater

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Projekte gehören mittlerweile zum schulischen Alltag, aber bringen sie auch Lerneffekte? Verstehen Schüler mehr, wenn ein Thema als Projekt bearbeitet wird? Was heißt das überhaupt – „als Projekt“? Anhand des Praxis- und Projekttages an der TGS Wenigenjena und weiterer Beispiele wollen wir diesen Fragen nachgehen und gemeinsam mit Ihnen die eigenen Erfahrungen reflektieren.
Wir laden Sie daher recht herzlich zu unserer Fortbildung im Rahmen des Verstehenstages am 29.10 2015 ein.
Ort: TGS Wenigenjena, Erlanger Alles 151, 07747 Jena
Zeit: 29.10.2015, 14.30 Uhr – 17.00 Uhr
Workshopauswahl:
A Der Praxis- und Projekttag an der GMS Wenigenjena als Bestandteil des Schulkonzepts zur Umsetzung des Verständnisintensiven Lernens in der Schule
Bei der Vermittlung von Unterrichtsinhalten setzen wir Pädagogen das Vorstellungsdenken der Kinder voraus. Um ein Lernen der Kinder zu ermöglichen, welches zu einem anwendungs-bereiten und flexiblen Wissen führt, muss dieses Lernen an ihre Vorstellungswelt andocken können. Andererseits liegen dem Verstehen fachlicher Zusammenhänge (den Verstehenskernen der Fächer) ganz konkrete, praktische Erfahrungen zu Grunde. In diesem Workshop wird dieser Zusammenhang anhand eines konkreten Unterrichtsbeispiels aus der Mathematik Klasse 6 diskutiert. (Workshop-Leiterin: Ulrike Feine)
B Fächerübergreifendes Arbeiten am „Galileo-Tag“
Seit dem Schuljahr 2014/15 arbeite ich an der TGS „ Galileo“ Jena einmal wöchentlich an der Umsetzung von fächerübergreifenden Projekten im Rahmen des „Galileo-Tages“. Im Workshop erfahren Sie mehr über den konzeptionellen Hintergrund des „ Galileo-Tages“ und die gesammelten Erfahrungen. Des Weiteren wollen wir uns gemeinsam zu Möglichkeiten der Ergebnissicherung austauschen. (Workshop-Leiterin: Karla Schulze)
C Verständnisintensives Lernen – das Lernmodell
Der Ansatz des Verständnisintensiven Lernen – der auch der TGS Wenigenjena als Konzept zugrunde liegt – eröffnet Wege, den Schülern mehr Verstehen zu ermöglichen und so zu nachhaltigem Wissens- und Kompetenzaufbau beizutragen. Im Workshop haben Sie Gelegenheit, eine eigene Erfahrung mit dem Lernmodell des ViL zu machen und wenden es dann auf einen Lerninhalt in ihrem Fach an. (Workshop-Leiterin: Ute Waldenburger)

Verständnisintensives Lernen – Theorie, Erfahrungen, Training

Cover_großDas Handbuch zum Verständnisintensiven Lernen enthält drei Teile:

Theorie: Eine Einführung in das Verständnisintensive Lernen, die klarmacht, worauf es bei einer Förderung des Verstehens ankommt.

Erfahrungen: Berichte von Pädagog/-innen, die sich mit dieser Theorie auf den Weg in ihre Praxis gemacht haben.

Training: Über 50 Übungen für Lehrer/-innen und Lehrergruppen, die Verstehen zweiter Ordnung trainieren wollen.

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Es war einmal eine Arbeitstagung…

…im Jahr 2009, als das erste Mal die Idee aufkam, die in der ViL-Ausbildung verwendeten Methoden zu einem „Handbuch“ zusammen zustellen, erinnert sich Ute Waldenburger. Fünf Jahre später, am 5. Juni 2014 war es nun soweit und das von Peter Fauser, Friederike Heller und Ute Waldenburger herausgegebene Buch wurde auf einer Tagung präsentiert.

Diese Tagung Weiterlesen

Erste schulinterne Fortbildung zur Nutzung von Smartphones im Unterricht durchgeführt

Am 28.04.2015 habe ich eine erste schulinterne Fobi zum o.g. Thema durchgeführt. Meine Schüler der Klasse 11 waren aktive Helfer, denn ich musste davon ausgehen, dass nicht alle Kollegen ein Smartphone besitzen bzw. den Umgang damit so umfangreich beherrschen. Somit arbeiteten meine Schüler nach dem unten vorgegebenen Szenarium und die Kollegen konnten

  • über die Schulter schauen,
  • es nachmachen,
  • es selbst gleich ausprobieren.
Meine Ziele für diese 60-minütige Veranstaltung waren:

  • Anregungen zum eigenen Lernen vermitteln,
  • Plattformen erfahren / kennenlernen,
  • (Lehrer-) Kooperation anregen,
  • eigene Geräte erforschen,
  • Ermunterung zur Arbeit mit und Mut von Schülern zu lernen,
  • den Perspektivwechsel in die Rolle eines Lernenden anregen,
  • eigene Ideen zur Mediennnutzung entwickeln (BYOD).

In Vorbereitung auf diese Veranstaltung habe ich ein Handout mit einigen Stationen und möglichen Aufgabenstellungen vorbereitet, welche auch die unterrichtliche Vielfalt widerspiegeln sollen.

Station 1:           

Film schauen

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Einladung zum 4.Verstehenstag der ViL Werkstatt Ilmenau

4. Verstehenstag   27.11.2014 14.00-17.00 Uhr

VIL – WERKSTATT ILMENAU Gerhart-Hauptmann-Straße 5, 98693 Ilmenau (Gymnasium „Am Lindenberg“, Raum 113) ViL.werkstattilmenau@yahoo.de / 03677/882040

Willkommen Leichtigkeit – (M)Unterricht gestalten !

Haben Sie derzeit auch das Gefühl, dass Schlagwörter wie Stress, überfüllte Klassen, Listen für Lernen am anderen Ort oder Vertretungen einen festen Platz in Ihrem Lehrerzimmer haben? Spricht man bei Ihnen auch mehr über Probleme, schlechte Noten oder Unlust und Demotivation? Kommen Sie an Ihre Grenzen und haben Sie zu wenig Zeit, um Kraft zu tanken oder Freude am Beruf zu spüren? Dann wird es wirklich mal Zeit, wieder positiv zu denken, gemeinsam zu lachen oder das Schöne im Lehrerberuf wieder zu entdecken. Lassen Sie uns über Gelungenes im Unterricht reden,  Methoden, die leicht machbar sind,  kennen lernen oder die eigenen Ziele wieder in den Fokus des Handelns stellen.Besinnen wir uns gemeinsam auf unsere Stärken und streichen das Wort Stress für kurze Zeit aus dem Alltag.

Die Werkstatt Ilmenau freut sich auf einen aktiven und freudvollen Lehrernachmittag mit vielen guten Momenten, der  sich am Verständnisintensiven Lernen und humorvollem Unterrichten orientieren wird.

Wir laden alle Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Gäste sehr herzlich dazu ein!

                                                                                                   Euer Werkstatt-Team

Dozenten: Dr. Wilhelm Ambold und  Angebote der Berater für Verständnisintensives Lernen

Dr. Wilhelm Ambold ist Psychologe in Erfurt. „Bewusstseinshygiene –Stressbewältigung im Lehrerberuf“ Wir leben in einer beschleunigten Informationsflutgesellschaft. Um sich vor den davon ausgehenden gesundheitlichen Gefahren zu schützen, ist eine Entschleunigung vieler Verhaltensweisen im Alltag durch Bewusstseinshygiene unerlässlich.

Achtsamkeit und Gedankenkontrolle sind unteranderem Möglichkeiten der Stressbewältigung im Lehrerberuf. Der biologische Stressmechanismus geht immer vom Gehirn aus und beeinflusst über das vegetative Nervensystem den Gesamtorganismus. Der sinnvolle Umgang mit Stressenergie und die Anwendung geeigneter Bewältigungsstrategien werden auf humorvolle Art und Weise vermittelt, die zum Nachdenken und Handeln anregt.

Motto: Gesundheit ist im Leben nicht alles, aber ohne Gesundheit ist vieles nichts.

Workshopreflexion: .Fehler machen Leute

von Bettina Blanck, Paderborn, den 23.06.2014

„Ärgerlich! Ein Fehler!“ – „Ein Fehler! Wie wunderbar!“ Schon diese Ankündigung des von Marianne Fromm, Kerstin Immerthal, Heidrun Krause und Bettina Blanck angebotenen Workshops ließ ahnen, was die Teilnehmenden erwarten würde. Es ging um nicht weniger als die Herausforderung unseres intuitiven Alltagsverständnisses von „Fehlern“ und die Frage nach einem sinnvollen Umgang mit ihnen. Weiterlesen

Reflexion: Biographiearbeit

Was haben meine Überzeugungen, meine Ideale, meine Handlungsroutinen mit meiner Biographie zu tun? Und warum solle ich als Pädagoge dem nachgehen? Wie kann ich das tun? Das sind Fragen, die auch ich mir gestellt habe, als wir 2010 begannen, uns intensiv mit biographischer Arbeit zu beschäftigen. Auch für die Vertiefung des Themas zur Fachtagung Weiterlesen

Reflexion: Abgefahren – Bildungsreisen als Motor für kooperative Schulentwicklung

18 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz verschiedenen Schulen Thüringens und ein Vertreter des Schulamtes hatten sich bereits im Vorfeld ihre Fahrkarte für unsere angebotene Bildungsreise gekauft und da zunächst niemand damit gerechnet hatte, dass wir wirklich in einen Bus steigen, war die Überraschung umso größer, als pünktlich 17.00 Uhr Weiterlesen

Reflexion: Vertiefung zum „ViL in der Lehrerfortbildung/ Lehrertraining“

Meine Mitarbeit bei diesem Workshop wurde von mehreren Aha-Erlebnissen begleitet.
Zuerst schon bei der Vorbereitung, als wir uns mit unseren Materialien aus vier Fortbildungsreihen in 4 Regionen (Erfurt, Nordthüringen, Ostthüringen und Bayern) trafen: Weiterlesen

Workshopreflexion: Wertschätzende Schulentwicklung

Es gibt ihn noch, den Traum davon, gerne in die Schule zu gehen und dort ein positives Klima zu erleben. Ein Klima, welches das Lernen leicht macht und neben Erfolg auch Spaß und Freude zulässt.
Die Experten hierfür werden von Burow, wie auch von uns Trainern und Schulpartnern, in den Lehrern, Schülern und Eltern gesehen. Wer seinen Workshop am Donnerstag erlebt hat, weiß, wie er es macht und weiß wie man es selbst tun kann. Weiterlesen

Workshopreflexion: Systemaufstellung

Eine Reflexionsmethode für besondere, kritische oder auch irritierende Unterrichts- und Schulsituationen kennenzulernen und selbst auszuprobieren war das Ziel unseres Workshops mit Beate Jaquet (Diplom-Supervisorin am Institut SINN).
Die Methode der Systemaufstellung kannte ich bereits aus anderen Zusammenhängen. Dass sie den ganzen Körper und den Geist beansprucht auch. Aber dass sie diesmal so intensiv und fast körperlich schmerzhaft werden würde, hatte ich nicht geahnt. Weiterlesen

Dank an TMBWK und an die Robert Bosch Stiftung

Ohne ihre Unterstützung hätte es das Programm und die Lernchancen, die es mehr als 1000 Lehrerinnen und Lehrer bereitet hat, nicht gegeben. Und so war es uns ein wichtiges Anliegen, uns beim Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und ebenso bei der Robert Bosch Stiftung zu bedanken. Das Akronym des Programms – EULE – hatte uns zehn Jahre lang als Logo begleitet und so soll auch die Eule von Picasso daran erinnern. Den von Axel Weyrauch als Programmkoordinator überreichten Dank nahmen Christoph Matschie als Minister und Dr. Roman Rösch für die Robert-Bosch-Stiftung gern entgegen.

DankTMBWKBosch

 

Grußworte von Kultusminister Christoph Matschie

Er kam verspätet und musste auch gleich wieder weg, weiter nach Berlin – aber er war da – der Kultusminister Christoph Matschie. Es sei ihm wichtig, sagte er, dem Programm und seinen Akteuren Dank für die geleistete Arbeit auszusprechen. Das, was erreicht wurde, ist bedeutsam für die Bildung im Freistaat und so soll die Arbeit am und mit dem Verständnisintensiven Lernen auch in Zukunft vom Ministerium unterstützt werden. Das war ein gutes Gefühl und eine große Freude für uns. Danke.

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Gemeinsame Pressemitteilung von Robert Bosch Stiftung und TMBWK zur Fachtagung

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier als pdf.
Auszüge: „Anlässlich der am 11. und 12. Juni 2014 in Jena stattfindenden Abschlusstagung des Thüringer
„Entwicklungsprogramms für Unterricht und Lernqualität“ (E.U.LE.) und des Programms
„Verstehen lehren“ ziehen die Robert Bosch Stiftung und das Thüringer Bildungsministerium eine
positive Bilanz am Ende der zehnjährigen Zusammenarbeit. Im Rahmen der Fachtagung werden
unter dem Motto „Routine und Verstehen“ die Ergebnisse und Perspektiven der Projekte
präsentiert.“
„Aktuell kommt die im Programm aufgebaute Expertise in Thüringen besonders bei der Ausbildung
von Lehramtsanwärtern, der Begleitung der landesweiten Einführung von Berichten und
Gesprächen zur Lernentwicklung, bei der Schulentwicklung und der Arbeit regionaler Werkstätten
für Verständnisintensives Lernen zum Tragen.
Im Juni 2013 gründeten Trainer, Pädagogen, Schulleiter, Wissenschaftler und Vertreter von
Lehrerverbänden den Verein „Verständnisintensives Lernen e.V.“ Dort wird die erfolgreiche Arbeit
der Programme unterstützt von Bildungsministerium und Lehrerbildungsinstitut im Rahmen einer
Arbeitsstelle „Verständnisintensives Lernen“ fortgeführt.“

Verständnisintensives Lernen von Grundschülern in einer Arbeitsgemeinschaft Schulinformatik

Im Zusammenwirken des Vereins „Verständnisintensives Lernen e.V.“ und des Projekts „witelo“ (www.witelo.de) wird im Schuljahr 2014/15 eine Arbeitsgemeinschaft zum altersgerechten Heranführen von Grundschülern vierter Klassen an die Schulinformatik angeboten und durchgeführt. Die Arbeit mit den Kindern erfolgt auf der Grundlage eines auf Verstehen ausgerichteten Lernens (ViL). Jedem Kind steht dafür u. a. ein Computer zur Verfügung, an dem es mithilfe einer grafikbasierten Entwicklungsumgebung einen spielerischen Zugang zu spannenden informatischen Problem- und Aufgabenstellungen finden kann. Das Lösen der Problem- und Aufgabenstellungen bedarf besonders der Fantasie, Erfahrungen und Kreativität der Kinder. Die Lösungswege können die Kinder sehr individuell gestalten. Betreut und begleitet werden die Kinder beim Lernen von Herrn Thiele, Informatiklehrer am Jenaer Carl-Zeiss-Gymnasium sowie Berater und Trainer für ViL. Herr Thiele selbst wird bzgl. der Altersspezifik der Kinder von einer Grundschullehrerin beraten.

Die Erfahrungen bzgl. des Lernens in der Arbeitsgemeinschaft und die fachliche sowie pädagogisch-didaktische Arbeit mit den Grundschülern sollen auf der 16. Fachtagung Informatik und Schule INFOS 2015 in einem Praxisbericht und einem Workshop vorgestellt werden.

Workshop zur Lernentwicklung – ein Interview und Material

Veronika Meinunger: Liebe Uta, ich war heute Teilnehmerin in eurem Workshop. Ihr wart drei Referentinnen aus unterschiedlichen Institutionen, wie kam es dazu?

Uta Schramm: Wir haben diesen Workshop zu dritt – Frau Dr. Baumgart, S. Ebert, U. Schramm – angeboten, um dabei unsere unterschiedlichen Hintergründe/Arbeitsfelder (TMBWK, Thillm, Schule und Weiterbildung) und unsere unterschiedlichen Erfahrungen zu verbinden.

Veronika Meinunger: Warum habt ihr speziell am Formulieren der Bemerkungen zur Lernentwicklung gearbeitet?

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Projekt zur professionsmäßigen Schulentwicklung auf dem Bildungssymposium besucht

Vortrag zur Professionalisierung  als Aufgabe von Schulleitung

Jana Berkemeyer von der FSU Jena hat ein Projekt zur professionsgemäßen Schulentwicklung vorgestellt, das im Moment noch läuft und deren Fortsetzung beim Ministerium beantragt ist. Die zentrale Frage ist, wie kann man Lehrkräfte an Schulen professionalisieren? Das ist auch eine Frage, die mich immer wieder umtreibt. Eine einzige Antwort gibt es darauf nicht,  das ist auch gut so. Aber es gibt Ansätze und Methoden, die immer wieder neue Wege eröffnen, wobei die zentrale Botschaft bleibt: Professionalisierung braucht Zeit und ganz wesentlich das Schaffen bewusster Zeitfenster, in denen Professionalisierung so zum Thema gemacht wird, dass Entwicklung möglich wird. Interessant ist für mich, dass die Projektmacher Zugänge aus der Wirtschaft (Prof. Dr. F. Malik St. Gallen – Führen, Leisten, Leben) für ihr Projekt nutzen.

Workshop „Klassenlehrer sein im Kontext von „Gesprächen und Bemerkungen zur Lernentwicklung“ – was heißt das?“

Nach einer kurzen Wahrnehmung, aus welcher Schulart und aus welchem Schulamtsbereich jede(r) Teilnehmer/in kam, tauschten wir uns in gemischten Gruppen intensiv zu bisher gemachten Erfahrungen, Vorgehensweisen und „Baustellen“ aus. Die Sammlung der Gruppenergebnisse widerspiegelte vor allem organisatorische Themen – über die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der Lernentwicklungsbegleitung für Schüler waren sich alle Teilnehmer/innen einig. Für besonders wichtig halten alle eine gute Zusammenarbeit aller Lehrer einer Schule und die zeitliche Unterstützung der Klassenleiter.
Im zweiten Teil nahmen wir die Sichtweisen und Bedürfnisse der Beteiligten – Schüler, Lehrer und Eltern – in den Focus. Zentrale Fragen waren für uns: Was bewegt mich, wenn ich aus der Sicht eines Schülers oder Elternteils auf ein Lernentwicklungsgespräch schaue? Was brauche ich als Lehrer, um mich bei der Lernentwicklungsbegleitung kompetent zu fühlen?
Die Lehrer äußerten, dass sie außer zeitlicher und organisatorischer Unterstützung vor allem Kommunikations- und Gesprächsführungstrainings benötigen. Klar wurde auch, dass die Umsetzung der Thematik vor allem eine Frage der Haltung ist. Deshalb überlegten wir, wie man entlastende und konstruktive Sichtweisen entwickeln kann.
Zum Abschluss des Workshops stellten wir die im Kontext der Lernentwicklungsbegleitung stehenden Fortbildungsgebote  des E.U.Le. und des Vereins für Verständnisintensives Lernen aus den verschiedenen Schulamtsbereichen vor und knüpften Kontakte für den weiteren Erfahrungsaustausch. Es war eine sehr angeregte Diskussion zu einem wichtigen Thema.

Stand des Vereins zum Bildungssymposium

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMarianne Fromm und Bettina Büttner, die mit viel Liebe zum Detail den Stand des Vereins aufbauten, hatten heute viele gute Gespräche mit interessierten Kolleg/innen. Unabhängig davon, ob die Besucher „die EULE“ schon kannten oder zum ersten Mal vom Verständnisintensiven Lernen hörten, fanden sie den Ansatz spannend und nahmen gern den Flyer und die passenden regionalen Angebote aus Ilmenau oder Hermsdorf mit. Besonderer „Renner“ waren die „6, setzen“, „Ruuuhhe“ und „Zettel raus“ – Postkarten, die für das Handlungstraining zum Umgang mit schwierigen Situationen in der Schule warben.

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„Macht mal ein Tetraeder….“ 🙂

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Bildungssymposium am 24.5.2014

Am 24.5. zum 12. Thüringer Bildungssymposium sind natürlich auch die Trainer/innen für Verständnisintensives Lernen mit Angeboten dabei. Uta Schramm ist am Workshop 2-2 „Bemerkungen und Gespräche zur Lernentwicklung“ beteiligt, Kerstin Immerthal wendet sich in ihrem Workshop (2-26) der Frage zu „Klassenlehrer sein im Kontext von „Gesprächen und Bemerkungen zur Lernentwicklung“ – was heißt das?“ und Axel Weyrauch erarbeitet „Methoden zur Förderung eines auf Verstehen ausgerichteten Unterrichts“ (2-49).

In der Mensa wird Marianne Fromm am Stand des Vereins „Verständnisintensives Lernen e.V.“ einen Überblick über die Ziele des Vereins und aktuelle Angebote geben. Außerdem erlebt der neue Flyer seine Premiere.

 

Handlungstraining für (zukünftige) Lehrer

Aus der Studie der GEW zur Lehrerausbildung in Thüringen:

„Nach Einschätzung der Befragten werden im Vorbereitungsdienst in hohem Maße Kompetenzen zur Unterrichtsplanung und Durchführung vermittelt.
■ 85 Prozent der Befragten bestätigen, dass sie im hohen Maße Kompetenzen zur Unterrichtsplanung und Durchführung erwerben. Ferner erlernen sie, ihre Entscheidungen fachlich (91 %), didaktisch (91 %) und pädagogisch (86 %) zu begründen.

■ Verbesserungsbedarf sehen die Befragten bei der Vermittlung von Kompetenzen, um auf Unterrichtsstörungen angemessen reagieren zu können (46 %), bei der Beurteilung und Diagnose von Leistungen und individuellen Fördermaßnahmen (53 %) sowie bei der Gesprächsführung mit Schülern (56 %).“

An dieser Stelle setzt ein neues Angebot der Trainer für Verständnisintensives Lernen an – ein Handlungstraining für Lehramtsstudierende, Lehramtsanwärter/innen und Berufseinsteiger/innen. Mehr Informationen hier.

Zu Gast im Pädagogischen Seminar Unterfranken

Das Pädagogische Seminar Unterfranken oder kurz „PädSem“ ist eine Fortbildungseinrichtung des unterfränkischen Bezirksverbandes des BLLV, in der sich eine feste Gruppe von jungen Kolleginnen und Kollegen über einen Zeitraum von 2 Jahren in 10 ganztägigen Veranstaltungen jeweils samstags trifft, um ihre Kompetenzen bezüglich Unterrichtsarbeit, Führungsstil und Leitungsfunktion zu erweitern. Am 17.5. hatte die aktuelle Gruppe ihre letzte Veranstaltung und das Thema „Verständnisintensives Lernen“ auf dem Programm. Sowohl die Vorsitzende der Abteilung Berufwissenschaft, Julia Schuck, als auch die Geschäftsführerin des Pädagogischen Seminars, Tatjana Keller, hatten im vergangenen Jahr die Ausbildung zum Pädagogen für ViL absolviert und so entstand die Idee, diesen Ansatz auch im PädSem einzubringen. Gemeinsam mit mir als Trainerin planten wir einen Tag, der den Teilnehmern einen Einblick in unseren Ansatz und in ihr eigenes Lernen ermöglichten. Sich selbst beim Lernen beobachten, die eigenen Schulerfahrungen wachzurufen und sich sehr viel genauer als im Alltag möglich der Frage zu stellen – wie lerne ich eigentlich? – das sind erste Schritte auf dem Weg, auch Lernprozesse bei den eigenen Schülern genauer wahrnehmen und begleiten zu können. Die Teilnehmer fanden die Übungen und den Austausch dazu spannend und waren überrascht, wie tiefgründig das „Bauen einer Brücke“ mit 20 Kappla-steinen zum Nachdenken einlud.

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Verstehen to go in der ViL.Werkstatt Ilmenau

Das war das Motto des 3. Verstehenstages in der Ilmenauer Vil.Werkstatt. In der Einladung zu diesem Verstehenstag befand sich ein Puzzle-Teil. Das war ein Experiment des Werkstattteams und mit Spannung wurde gewartet, wie viel Puzzle-Teile wieder ankommen würden. Es fehlten zwar am Ende drei von 30, doch die, die da waren, haben mit großer Begeisterung die fünf Angebote angenommen und an den einzelnen Stationen intensiv gearbeitet und sich ausgetauscht. Eine Kollegin meinte, für sie habe sich der weite Weg schon nach der ersten Station gelohnt. Insbesondere die Kultur des Austausches wurde von allen Teilnehmern hervorgehoben. Es hat sich gezeigt, wenn Trainer und Schulpartner die Initiative ergreifen – von Lehrern für Lehrer und Lehramtsanwärter VERSTEHEN zum MITNEHMEN anbieten, dann ist dies eine gute Zeit des gemeinsamen Lernens.

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Werkstattnachrichten Ilmenau +++ Werkstattnachrichten Ilmenau +++

Zusammenarbeit mit Christoph Weber

Die Schulpartnerin Sabine Busch arbeitet mit Christoph Weber (Fachhochschule Nordschweiz) zum Thema: Lernen sichtbar machen im Mathematikunterricht der Grundschule.

Zusammenarbeit mit Erzieherinnen

Am 23.Januar 2014 arbeiteten die beiden Schulpartnerinnen Sabine Busch und Katrin Eilers mit Erzieherinnen der VG-Rennsteig zum Thema Übergang vom Kindergarten in die Grundschule.

Lernmotivation an der Grundschule

Das war das Thema eines Workshops an der Grundschule Stützerbach, den die Trainerin Conni Sperling und die Schulpartnerin Katrin Eilers gemeinsam mit den Lehrern und Erziehern gestalteten.

Lehrergruppe des Gymnasiums Goetheschule in der  ViL-Werkstatt Ilmenau

Einmal im Jahr arbeitet die Lehrergruppe der Goetheschule einen ganzen Tag in der Woche vor den Winterferien gemeinsam an einem Thema mit den Schulpartnerinnen Bärbel Stade und Christine Breuel. In diesem Jahr war das Thema: Visualisierung im Unterricht – Denkprozesse sichtbar machen. Es war ein intensiver und sehr gelungener Tag, den alle als Bereicherung für ihren eigenen Unterricht erlebt haben.

LEG – wir arbeiten daran

Die Schulpartnerinnen Sabine Busch und Uta Bindel arbeiteten mit der Trainerin Marina Wiesner am 26.Februar 2014 zum Thema Lernentwicklungsgespräche. Dazu bearbeiteten sie das Thema aus verschiedenen Perspektiven und haben gemeinsam mit dem Werkstattteam das Ziel, einen Methodenkoffer für Lehrerinnen und Lehrer „herzustellen“.

Werkstattteam

Am 27.Februar 2014 traf sich das Werkstattteam der ViL.Werkstatt Ilmenau, um den Verstehenstag am 06.03.2014 vorzubereiten. Zuerst wurde intensiv in kleinen Gruppen an einem Material für den Methodenkoffer zu den LEG gearbeitet – diskutiert, umformuliert, ergänzt, Neues gefunden, verschiedene Perspektiven eingebracht… . Wir sind ein gutes Stück voran gekommen.

Der Verstehenstag am 06.03.2014 hat die Form eines Verstehenscafés und ist angekündigt als Verstehen to go .  Verschickt wurden in Einladungen Puzzleteile. Wir sind gespannt, wie viele Puzzleteile wieder den Weg in die Werkstatt finden.

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Zertifikatsübergabe an Kolleginnen und Kollegen des BLLV

Schon seit 2007 gibt es Kontakte zwischen dem E.U.LE und dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) – gemeinsame Veranstaltungen und gegenseitige Besuche, beide Seiten immer auf der Suche nach Anregungen für ein besseres Lernen. Verständnisintensives Lernen passt zur Philosophie des BLLV – deshalb startet 2012 eine Ausbildung zum Verständnisintensiven Lernen für Bayrische Kolleginnen und Kollegen, durchgeführt von zwei Trainern für ViL aus Thüringen, organisiert und unterstützt von Simone Fleischmann, Leiterin der Abt. Berufswissenschaft im BLLV. An vier Wochenendveranstaltungen lernen die Teilnehmer sich selbst und ihre Schüler in ihrem Lernen besser verstehen, hinterfragen ihre Routinen und probieren neue Perspektiven aus. Zehn der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sich danach der anspruchsvollen Aufgabe, ein verständnisintensives Unterrichts- oder Fortbildungsprojekt nicht nur durchzuführen, sondern auch in einer Abschlussarbeit zu reflektieren – Voraussetzung für das Zertifikat als Pädagogin/Pädagoge für Verständnisintensives Lernen.

Am letzten Wochenende war es nun soweit. Die Teilnehmerinnen stellten in der Fortbildungsgruppe die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Arbeit vor. Nach sehr anregenden Diskussionen konnten dann von Axel Weyrauch als Vorsitzendem unseres Vereins die Zertifikate an Tatjana Keller, Manuela Neumann, Gertrud Nigg-Klee, Monika Rützel, Ines Schmidt, Sabine Schmidt, Julia Schuck, Isabella Theiß,  Florian Fischer und Toni Gschrei übergeben werden. Herzlichen Glückwunsch und danke für die intensive Arbeit.
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Florian Fischer, Monika Rützel, Gertrud Nigg-Klee, Toni Gschrei

Zertifikate02

Isabella Theiß, Sabine Schmidt, Ines Schmidt, Julia Schuck, Tatjana Keller

Auf dem Foto fehlt leider Manuela Neumann. In der hinteren Reihe die Trainer Axel Weyrauch, Stephan Schnurre und Ute Waldenburger.

 

Die Werkstatt ist eröffnet

Am 21.11. wurde im Beisein von Prof. Dr. Peter Fauser, Axel Weyrauch und Dr. Roland Petersohn (Schulleiter des Holzland-Gymnasiums) die Werkstatt für Verständnisintensives Lernen Ostthüringen in Hermsdorf am Holzland-Gymnasium eröffnet. Zum Workshop über das Sichtbarmachen von Gruppenstrukturen am Vormittag konnten wir nicht nur Beraterinnen und Lehrer für ViL aus Ostthüringen begrüßen, sondern auch Trainerinnen und Trainer aus anderen Regionen. Zu den Workshops am Nachmittag kamen weitere Lehrerinnen und Lehrer dazu – das Thema Lernentwicklung bewegt viele Gemüter. Wir haben einige unserer Gäste um Rückmeldung zum Tag gebeten: Weiterlesen

Lernentwicklung

Trainer ViL arbeiten in ganz Thüringen bei der Implementierung der Gespräche und Bereicht zur Lernentwicklung mit

Mehr als 20 Veranstaltungen mit Schulleitern und Lehrern aus mehr als 300 Schulen in allen Schulamtsbereichen in ganz Thüringen wurden in den letzten drei Monaten druch Trainer und Berater ViL vorbereitet und durchgeführt. Teilweise waren bis zu 65 Teilnehmer aktiv. Erstmals wurden gemeinsam zwischen ThILLM, Schulämtern, der Arbeitsstelle ViL und dem Ministerium das Konzept und die Durchführung einer pädagogischen Innovation mit einem professionellen Konzept für die Lehrerbildung in der dritten Phase verbunden. Viele der Veranstaltungen finden Fortsetzungen in weiteren Formaten des Erfahrungsaustauschs, pädagogischen Trainings und schulinternen Fortbildungen.

Genauere Informationen über die Projektseiten der Regionen.

 

Grundschullehrerin gesucht

Schulgründung auf der Basis Verständnisintensiven Lernens in Jena

Die Stadt Jena und das Land Thüringen gründen zum Schuljahr 2014/15 eine staatliche Gemeinschaftsschule, deren pädagogisches Konzept auf der Basis Verständnisintensiven Lernens entwickelt wurde.

Die Schule wird mit ersten und fünften Klassen in der Emil-Wölk-Straße 11, in Jena Lobeda West starten und im Sommer 2017 einen Neubau am Jenzigweg in Wenigenjena, 1500 m vom Umspannwerk der Imaginata entfernt, beziehen. Im Endausbau wird die Gemeinschaftsschule eine zweizügige Grundschule, eine vierzügige Sekundarstufe I und eine zweizügige Oberstufe aufbauen. Die Schule wird auch für Schüler mit dem Lehrplan „Lebensbewältigung“ die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen schaffen. Verantwortlich für die Arbeit des Gründungsteams sind Axel Weyrauch und Ulrike Feine.

Mehr Informationen und das pädagogische Konzept unter: www.gms-ost.jena.de

Zertifikatsverleihung an Informatiklehrerinnen und -lehrer

Am 10. Dezember 2013 wird fünfzehn Informatiklehrerinnen und -lehrern von Berufs-, Gesamt- sowie Gemeinschaftsschulen und Gymnasien nach einer zweijährigen Fortbildung das Zertifikat „Lehrer/in für verständnisintensiven Unterricht im Schulfach Informatik“ in der Imaginata Jena in einem feierlichen Rahmen verliehen. Die zweijährige Fortbildung des ThILLM erfolgte in Kooperation mit dem E.U.LE. Die Inhaltsbereiche der Fortbildung umfassten u.a. Einblicke in die pädagogischen Theorien des „Verständnisintensiven Lernens“ und „Verstehens zweiter Ordnung“, das Wahrnehmen der Perspektivenvielfalt beim Lernen im Informatikunterricht, den Perspektivwechsel zum Lernen der Schülerinnen und Schüler im Informatikunterricht sowie ein praxisorientiertes Training der Lehrerinnen und Lehrer zum Begleiten und Fördern eines verständnisintensiven Lernens im Informatikunterricht. Die Fortbildung fand einen würdigen Abschluss mit einer Fachexkursion der Lehrergruppe nach Paderborn (Westfalen) in das Heinz Nixdorf Museumsforum – das weltgrößte Computermuseum.

Werkstatteröffnung Ostthüringen

Am 21. November eröffnen wir die regionale Werkstatt Ostthüringen. Sie soll Arbeits- und Begegnungsstätte für alle Lehrerinnen und Lehrer sein, die Schule und Unterricht entwickeln wollen. Am Nachmittag der Eröffnung gestalten wir drei Workshops zu verschiedenen Aspekten der Lernentwicklung. Dazu laden wir alle Lehrerinnen und Lehrer herzlich ein. Das Team der Werkstatt erreichen Sie über die Mailadresse werkstatt.ost (at) verstehenlernen.de

Einladung_Werkstatteröffnung_Workshops als pdf zum Download

Lehrergruppe ViL

Seit dem Ende unserer ersten Seminarreihe ViL gibt es Kolleginnen und Kollegen, denen das Verständnisintensive Lernen und seine Umsetzung im Schulalltag keine Ruhe mehr lässt. Aus diesem Grunde gibt es seitdem eine „Lehrergruppe ViL“, zu deren Treffen bereits viele spannende Diskussionen stattfanden, Neues ausprobiert und Ideen für das ganz praktische pädagogische Handeln gesammelt wurden. Am 12.11. startet nun die Lehrergruppe für dieses Schuljahr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit uns über folgendes Thema nachzudenken: Weiterlesen

Schulwege. Biografisch-spielerische Reflexionen der eigenen Schulzeit.

Arbeitsmaterialien zur Biografiearbeit

Wir entwickeln im Laufe unserer Trainings und Fortbildungen vielfältige Arbeitsmittel, die eine pädagogisch-biografische Reflexion unterstützen.  Die Schulversion unseres erprobten und für unterschiedliche Teilnehmergruppen modifizierten  „Biografie-Spiels“ konnten wir im Jahr 2013 auch professionell herstellen lassen. Interessenten  können sich gern an Jens Rißmann (J.Riszmann(at)imaginata.de) wenden.

Schulwege_box             Schulwege_spielplan

Gründung des „Verständnisintensives Lernen“ e.V.

Das Entwicklungsprogramm für Unterricht und Lernqualität geht in das letzte Jahr der Förderung durch die Robert Bosch Stiftung – die Arbeit und das Fördern des Verstehens soll und wird jedoch weitergehen. In welcher Form – das wurde auf der Zukunftskonferenz des Programms im Januar 2013 diskutiert und die Gründung eines Vereins beschlossen. Ein Verein als juristische Person Weiterlesen

Arbeitstagung am 20.6.2013

Die Arbeitstagung begann mit einer schönen Tradition – Zertifikatsübergabe an diejenigen, die eine Ausbildung im Verständnisintensiven Lernen erworben haben. Dabei aber ganz neu: In diesem Jahr gab es drei verschiedene Zertifikate. Ein kleines Zeichen dafür, dass ViL sich weiter ausbreitet und Menschen sich in verschiedener Weise damit beschäftigen. Da gab es zunächst zehn Lehrerinnen und Lehrer aus dem Norden Thüringens, die in den letzten beiden Schuljahren an einem Lehrertraining unter der Leitung von Bettina Büttner, Marianne Fromm, Kerstin Immerthal und Heidrun Krause teilgenommen hatten und nun Zertifikate als „Lehrer für Verständnisintensives Lernen“ bekamen.

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Abschluss-Colloquium zur Ausbildung Biografie-Arbeit

Drei Jahre beschäftigten sich sechs Trainerinnen und Trainer des E.U.LE.  Programms mit berufsbiografischen Themen und absolvierten eine Ausbildung zur Trainer/innen für Biografie-Arbeit. Im Ausbildungs-Curriculum waren enthalten: biografische Selbsterfahrung/eigene biografische Projekte, Theoriearbeit, das eigenständige Entwickeln bzw. Weiter-entwickeln von biografischen Arbeitsmethoden, Supervision/Intervision und die biografische Arbeit mit Lehramtsstudierenden der Friedrich Schiller Universität Jena und anderen Berufskollegen.

Wanderung

Wanderung

Am 27. April 2013 traf sich diese Gruppe zu einem etwas ungewöhnlichen Colloquium – einer biografischen Wanderung über zwei Tage – mit biografiebezogenen reflexiven „Wanderaufgaben“. Diese Wanderung war gleichzeitig das Abschlusstreffen dieser Ausbildungsstaffel. Zur Arbeitstagung des E.U.LE.-Programms im Juni 2013 werden Ulrike Feine, Grit Hantsch, Catrin Piotter, Jens Rißmann, Uta Schramm und Karla Schulze ihr Ausbildungszertifikat erhalten.