ViL e.V.

Sie haben uns und unseren Verein kennengelernt und wollen jetzt Mitglied werden? Dann füllen Sie einfach den Mitgliedsantrag aus und senden ihn uns zu. Wir freuen uns über engagierte Mitstreiter.

Mai 2014

Zum Thüringer Bildungssymposium ist der Verein neben einigen Workshops von Mitgliedern des Vereins auch mit einem Stand vertreten. Auf diesem Stand präsentieren wir den Infoflyer des Vereins, verschiedene Angebote der regionalen Werkstätten und das Handlungstraining für Lehramtsstudent/innen und Lehramtsanwärter/innen.
Zudem laufen die Vorbereitungen der Fachtagung im Juni auf Hochtouren – das Ende eines zehnjährigen Programms und der Übergang zur Netzwerkarbeit eines Vereins wollen gut vorbereitet sein.

November 2013

Der Verein wurde in das Vereinsregister Jena aufgenommen und die Gemeinnützigkeit wurde vom Finanzamt zuerkannt. Inzwischen zählt der Verein 30 Mitglieder. Neben den Thüringer Trainer- und BeraterInnen für ViL gehören nun auch Prof. Dr. Hermann Veith (Universität Göttingen), Simone Fleischmann (BLLV) sowie Teilnehmerinnen des Lehrertrainings in Nordthüringen  zu den Mitgliedern.

Gründung des Vereins am 20.6.2013

Das Entwicklungsprogramm für Unterricht und Lernqualität geht in das letzte Jahr der Förderung durch die Robert Bosch Stiftung – die Arbeit und das Fördern des Verstehens soll und wird jedoch weitergehen. In welcher Form – das wurde auf der Zukunftskonferenz des Programms im Januar 2013 diskutiert und die Gründung eines Vereins beschlossen. Ein Verein als juristische Person gibt uns Berater/innen für ViL die Möglichkeit, unser Engagement für das Verständnisintensive Lernen fortzuführen und mit staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren weiter am Paradigmenwechsel von der Belehrung zum Lernen zu arbeiten.

Am 20.6.2013 war es nach intensiver Vorbereitungsarbeit nun soweit. In der Imaginata trafen sich 25 Berater/innen für Verständnisintensives Lernen, diskutierten noch einmal die Satzung und beschlossen dann die Gründung des Vereins „Verständnisintensives Lernen“ e.V.  In den Vorstand des Vereins gewählt wurden Axel Weyrauch, Ute Waldenburger und Marina Wiesner. Neben der Eintragung ins Vereinsregister und dem Antrag auf Gemeinnützigkeit stehen eine erste Beratung mit der Programmleitung des Entwicklungsprogramms und die Vorbereitung einer Programmberatung im SepteVG_MItgliedermber auf dem Arbeitsprogramm des Vorstandes.

 

Die Gründungsmitglieder (auf dem Foto fehlen Martin Boock und Peter Fauser)

Wir laden alle, die sich dem Ansatz des Verständnisintensiven Lernens verbunden fühlen, recht herzlich ein, Mitglied des Vereins zu werden.

Satzung des Vereins (pdf zum Download)

Mitgliedsantrag (pdf zum Download)

Aus der Satzung des Vereins:

„Präambel

Lernen ist menschliches Bedürfnis und Grundrecht zugleich. Im zunehmend schnelleren Wandel von Gesellschaft und Kultur kommt es darauf an, Bedingungen zu schaffen, die es jedem Menschen ermöglichen, selbstständig und zusammen mit anderen erfolgreich zu lernen, um ein erfülltes Leben führen zu können.

Verstehen ist dabei in doppelter Hinsicht zentral. Einerseits ist Verstehen ein wesentliches Ziel von Lernen überhaupt. Anderseits ist die Erfahrung, von anderen verstanden zu werden, entscheidend für das zuversichtliche Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und für die Bereitschaft, lebenslang lernen zu wollen. Für alle pädagogischen Beziehungen sind beide Qualitäten – selbst verstehen zu können und verstanden zu werden – von grundlegender Bedeutung. Die Fähigkeit, die Lernprozesse anderer zu verstehen und immer erfolgreicher individuell begleiten zu können, ist daher eine der wichtigsten Kompetenzen für pädago­gische Berufe. Für diesen Zusammenhang zwischen Verstehen und Verstanden werden bietet die Theorie des Verständnis­intensiven Lernens, wie sie seit den 1990er Jahren am Jenaer Lehrstuhl für Schulpädagogik und Schulentwicklung und in den mit ihm verbundenen Programmen und Projekten entwickelt worden ist, einen konzeptionellen Rahmen sowie theoretische und praktische Instrumente für eine entsprechende Professionalisierung der pädagogischen Arbeit.

Mit diesem Ziel – Professionalisierung der pädagogischen Arbeit durch den Ansatz des Verständnis­intensiven Lernens – wurde im Jahr 2004 in Thüringen das Entwicklungs­programm für Unterricht und Lernqualität (E.U.LE.) eingerichtet. Der Verein gründet sich in Folge dieser Arbeit und entwickelt die Ziele des Programms weiter.

§2 Absatz (1)   Der Verein dient der Förderung von Bildung und Erziehung. Insbesondere verfolgt er das Ziel, Lernen und Verstehen in ihrer Bedeutung für jeden Einzelnen und für die Entwicklung der Gesellschaft zu thematisieren. Es werden Erforschung, Entwicklung, Training und Praxis eines auf Verstehen ausgerichteten Lernens gefördert und unterstützt. Dies gilt insbesondere für den Ansatz des Verständnisintensiven Lernens. Die Arbeit des Vereins richtet sich an die Vertreter aller pädagogischen Berufe. Der Verein erreicht diese Ziele beispielsweise durch:

– Durchführen von Fortbildungen

– Ausrichten von Tagungen

– Lehrtätigkeit

– Durchführen pädagogischer Trainings

– Unterstützung regionaler Arbeitsgruppen und Werkstätten des ViL

– Publikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie

– Kooperationen mit Institutionen im Sinne des Vereinszwecks

Der Verein strebt den Aufbau einer Arbeitsstelle für Verständnisintensives Lernen an.

§ 3

(1) Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die sich zu den satzungsgemäßen Zielen bekennt.

(2) Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person oder jede Personen­vereinigung werden, die bereit ist, den Vereinszweck nachhaltig zu fördern.“